Verteilung der Geflüchteten: gerecht, dafür ohne Chance?

In deutschen Großstädten kommen sechs Flüchtlinge auf 100.000 Einwohner, doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt. In Städten wie Berlin, Hamburg und Hannover mangelt es sowieso schon an günstigem Wohnraum. Deswegen gilt seit August eine sogenannte Wohnsitzpflicht: Flüchtlinge, die Hilfe vom Staat beziehen, müssen die ersten drei Jahre nach ihrer Anerkennung in dem Bundesland leben, dem sie zugeteilt werden.

Dort wo Wohnungen leer stehen, gibt es aber oft keine Arbeit. Ein Problem mit dem sich die Süddeutsche Zeitung näher befasst.