Täglich vier Stunden im Zug

Dass Geflüchtete studieren können, ist eines der Ziele der Integrationspolitik Deutschlands. Oftmals scheitert das Vorhaben an der Bürokratie.

Rasha Bamatrat steht am 03.11.2016 in der Universität in Flensburg (Schleswig-Holstein) an einem Plakat, das für die "Master European Studies" wirbt.  Die 29-Jährige kam 2014 als Flüchtling aus dem Jemen nach Deutschland und studiert seit dem Wintersemester in Flensburg European Studies. Foto: Carsten Rehder/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Rasha Bamatrat steht am 03.11.2016 in der Universität in Flensburg (Schleswig-Holstein) an einem Plakat, das für die „Master European Studies“ wirbt. Die 29-Jährige kam 2014 als Flüchtling aus dem Jemen nach Deutschland und studiert seit dem Wintersemester in Flensburg European Studies. Foto: Carsten Rehder/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

In diesem Text von Spiegel Online geht es um die 29-jährige Jemenitin Rasha Bamatrat, die European Studies in Flensburg studiert. Ihr Problem: Jeden Tag fährt sie vier Stunden mit dem Zug. Wegen der Kreisverteilung muss sie im 70 Kilometer entfernten Sylt wohnen. Neben der langen Fahrt muss sie hunderte Euro an Fahrtkosten pro Monat in Kauf nehmen.