Falsche Wortwahl treibt Wähler in die Hände der Populisten

Politiker dürfen sich im Wahlkampf nicht nur auf Fakten und solide Programme verlassen, sondern müssen diese auch kommunizieren können, sagt die Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten habe gezeigt, dass Menschen Werte wählen, „auch entgegen ihrem Eigeninteresse“, führt Wehling, die in Berkeley (Kalifornien) forscht, an.

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Die Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling veröffentlichte kürzlich das Buch „Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“ Quelle: dpa/Elisabeth Wehling

Sie warnt davor, Begriffe wie „Flüchtlingsströme“ zu verwenden. Viele Menschen würden diese nicht verstehen. Mehr dazu auf der Seite der WELT.