Ermordete Studentin in Freiburg: Gabriel warnt vor Flüchtlingshetze

Der Mord an einer Medizinstudentin in Freiburg darf nicht als Stimmungsmache gegen Flüchtlinge missbraucht werden, warnte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. „So bitter es ist: Solche abscheulichen Morde gab es schon, bevor der erste Flüchtling aus Afghanistan oder Syrien zu uns gekommen ist“, sagte der SPD-Vorsitzende der „Bild“-Zeitung vom Montag. Mitte Oktober wurde eine 19-jährige Medizinstudentin vergewaltigt und danach ermordet. Ihre Leiche wurde in einem Fluss gefunden. Zuvor hatte sie eine Uni-Party besucht und war mit dem Fahrrad auf dem Heimweg als sie überfallen wurde. Am Freitag wurde ein 17-jähriger Afghane als Verdächtiger festgenommen. Der mutmaßliche Täter war als minderjähriger unbegleiteter  Flüchtling im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen. Als die Herkunft des mutmaßlichen Täters bekannt wurde, folgte ein Aufschrei in den sozialen Medien.