Die Turnhallen bleiben belegt

Laut der taz ist  die „Schreckensnachricht“ vor Weihnachten – die rund 3000 Asylbewerber, die in Berlin in Turnhallen untergebracht sind, werden dort auf absehbare Zeit bleiben müssen. Der Grund dafür ist wie so oft in der Flüchtlingspolitik ein bürokratischer: Die Ausschreibungen für eigentlich geplante Containersiedlungen sind von unterlegenen Bietern angefochten worden. Daraufhin wurde der Zeitplan zurückgezogen. Für die Asylbewerber bedeutet das, dass sie weiterhin in den Massenunterkünften ausharren müssen, mit denen eigentlich schon seit Ende Sommer Schluss sein sollte.

ARCHIV - Zahlreiche Betten stehen am 12.09.2015 in Berlin in einer großen Sporthalle am Olympiapark im Stadtteil Charlottenburg für Flüchtlinge bereit. Bis zum Jahresende sollten die von Flüchtlingen belegten Hallen in Berlin wieder frei sein. Doch Rückgabe und Sanierung ziehen sich hin. Der Sportbetrieb ist noch lange nicht möglich. Die Vereine in der Hauptstadt sind empört. Foto: Kay Nietfeld/dpa (zu dpa-KORR "Dachse wollen raus aus dem Speisesaal - Vereine in Existenznot" vom 08.11.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Probleme der Behörde wurzeln laut dem Artikel im „Wettbewerb von Firmen im Bereich Heimunterbringung“. „Damit kann man viel Geld verdienen“, zitiert der Autor einen Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten – und es gebe viele neue Anbieter, nationale und internationale, „die versuchen, in Berlin Fuß zu fassen“.

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